Irrsigler ist weiter als diese kunsthistorischen Redeschweine, die jeden Tag Dutzende von Schulklassen, die sie vor sich hertreiben, für ihr Leben vernichten mit ihrem Geschwätz.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 34
Irrsigler ist weiter als diese kunsthistorischen Redeschweine, die jeden Tag Dutzende von Schulklassen, die sie vor sich hertreiben, für ihr Leben vernichten mit ihrem Geschwätz.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 34
[…] mein Denkgeheimnis beruht darauf, sagte er, daß ich den Vormittag im Kunsthistorischen Museum und den Nachmittag im Ambassador verbringe.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 26
Das Kunsthistorische Museum ist seine Geistesproduktionsstätte, so er, das Ambassador ist sozusagen meine Gedankenaufbereitungsmaschine.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 25
Das Kunsthistorische Museum ist seine Geistesproduktionsstätte, so er, das Ambassador ist sozusagen meine Gedankenaufbereitungsmaschine.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 25
[…] wenn ich es nicht erwarten kann, bis Reger ins Ambasssador kommt, gehe ich schon gegen elf ins Kunsthistorische Museum, um ihn zu treffen, meinen Gedankenvater.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 25
In Österreich muß man die Mittelmäßigkeit sein, um zu Wort zu kommen und ernst genommen zu werden, ein Mann der Stümperhaftigkeit und der provinziellen Verlogenheit, ein Mann mit einem absoluten Kleinstaatenkopf.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 21
[…] Reger bezeichnet ihn seit Jahrzehnten als einen Staatstoten, der seit fünfunddreißig Jahren im Kunsthistorischen Museum Dienst macht.
Werk: Alte Meister
Quelle: suhrkamp taschenbuch 1553, p. 10
»[…] möglicherweise aus der seit meiner Rückkehr aus England nur noch konzentrierteren Antipathie gegen mich selbst wie gegen alles und aus meiner tatsächlich mehr oder weniger auch phantastischen, so doch katastrophalen Einsamkeit heraus, aus meiner Niedrigkeitsfurcht […]«, sagte der Fürst.
Werk: Verstörung
Quelle: Bibliothek Suhrkamp 229, p. 119
»[…] was mich betrifft, bin ich in Wahrheit da angelangt, wo die Grenzenlosigkeit zur Gewißheit geworden ist, in dem Dauerverstörungsgrade des höheren Alters […].«
Werk: Verstörung
Quelle: Bibliothek Suhrkamp 229, p. 117
»[…] Ich bezahle diese Menschen für ein Naturgebrechen, für ein Naturgebrechen bezahle ich alle diese nichtsnutzen Menschen!«
Werk: Verstörung
Quelle: Bibliothek Suhrkamp 229, p. 116